Januar 30, 2014

PlaneSystem by Plaster Dental

Mit der hier vorgestellten Methode lassen sich patientenindividuell ohne herkömmlichen Gesichts- bzw. Transferbogen Okklusionsebene und Asymmetrien abgreifen.


Mit ihrer natürlichen Inklination visualisiert, können sie somit in einem mit entsprechenden Geometrien ausgestatteten virtuellen Artikulator reproduziert werden.

Alle wichtigen intraoralen Patientendaten (Mitte, Okklusionsebene mit ihrem dreidimensionalen Verlauf) werden eins zu eins erfasst und wiedergegeben.

Damit gelingt es, bei zahntechnischen bzw. zahnmedizinischen Versorgungen vor Erstellung eines Therapieplans eventuelle Kompensationen aufzuspüren und Fehlerquellen und Übertragungsfehler beim Anfertigen einer prothetischen Versorgung oder Planung weitestgehend zu minimieren bzw. zu vermeiden.


Quelle: Youtube





Englische Version:




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Juli 19, 2013

Dentale Gedanken '1

Es beginnt alles mit einem Abdruck.

Wenn ich ihn sehe, weiß ich, es ist ein Patient. Ich sehe die geniale Arbeit vom Zahnarzt. Und dann sehe ich den neuen Zahn. 

Ich kann anfangen zu arbeiten.


Juni 21, 2013

Eine lebenslange Leidenschaft


Vor 21 Jahren

Ich war ein junger Zahntechniker.
Hungrig nach Wissen.
Auf der Suche nach dem Besonderem traf ich unter Anderen auch auf Klaus Müterthies. Klaus hat bereits zu dieser Zeit durch seine individuelle Arbeitsweise viele Zahntechniker inspiriert. So auch mich!

Ausgelöst durch diese Inspiration sind dann im Jahre 1992 die Aquarelle "Implants 1" und "Implants 2" entstanden.

Doch was verbirgt sich hinter so einer Geschichte.
Es ist die Leidenschaft zu unserem Beruf.

Inspiriert von Klaus Müterthies, Claude Sieber oder Willi Geller, um nur einige zu nennen gibt es weltweit unzählig viel talentierten Nachwuchs. Jeder Einzelne hat dazu beigetragen, die Ästhetik von neu zu erstellenden Zähnen immer weiter zu verbessern.


Somit hat auch mich, bereits in jungen Jahren diese Leidenschaft, jeden Tag etwas besonderes zu tun, gepackt.

Natürlich habe ich schnell gemerkt, dass sich meine Begeisterung auch auf andere überträgt. Und genau dies war und ist der Zündstoff für weitere Kreativität. Die Gestaltung von natürlichen Zähnen wurde zur Lebensaufgabe. Es geht jeden Tag darum, Menschen ein schönes Lächeln zurück zu geben.

Doch zurück zu den Aquarellen:

Das perfekte Zusammenspiel von Farbe, Form und Funktion entfaltet sich für viele zu einem emotionalem Feuerwerk. Einem gestalterischen Feuerwerk mit "Suchtgefahr".

Viele Patienten, Zahnärzte aber auch Zahntechniker wissen oft nicht, welches Meisterwerk uns die Natur als Vorgabe gegeben hat. Und so heißt es für uns diesen ästhetischen Code mit den vielfältigen funktionellen Eigenschaften immer wieder aufs Neue zu knacken.

Mit Skizzen, Fotografien und Kommentaren dazu, können wir diese Eindrücke festhalten. Und dann geht es an die handwerkliche Umsetzung.

Jeder Mensch, jeder Patient weckt mit seiner Einzigartigkeit immer wieder die Kreativität in uns.



Egal welche Art von Rekonstruktion wir zu erfüllen haben, wir sind die Künstler, welche die Materialien virtuös zu beherrschen haben - und dies jeden Tag tun können.

Auf Grund vieler einzelner Nachfragen, habe ich mich entschlossen, die 1992 entstandenen Aquarelle zum Erwerb für den Druck freizugeben.


ARTFLAKES:

Implants Watercolor 01 | PosterPrint Artflakes

Implants Watercolor 02 | PosterPrint Artflakes


Ich wünsche weiterhin viel Freude und Kreativität für jeden Tag und ein Danke an alle, die mich auf meinem persönlichen Weg inspiriert haben.

Juni 14, 2012

Details Of A Moment





Dinge des Alltags.
Werkzeuge mit denen wir unser Handwerk täglich ausüben.
Gedanken und Ideen.

Erstaunen und Unverständnis.

So, wie wir es noch nie gesehen haben.
So, wie wir es jedoch oft begegnen.


Februar 06, 2012

Beauty In Motion

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Das was wir täglich tun,
professionell in Szene gesetzt,
um darzustellen
wir sehr wir es lieben.



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Januar 24, 2012

Exzellente Zahntechnik aus Marseille

ZAHNTECHNIK - INTERAKTIV

Zwei sehr schöne dentale Videos konnte ich von Denis Rizzo einem Zahntechniker aus Marseille/Frankreich auf Youtube finden.

Ein herzliches Dankeschön für diese wunderbaren und qualitativ hochwertigen Aufnahmen!!!



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Juni 28, 2011

Dental-Keramik: Kunst oder Restauration | 02

In Teil 1 wurde die Frage gestellt: „Wie erziele ich mit einem völlig anderem Material als natürliche Zahnsubstanz und mit einem völlig anderem Volumen, für den Betrachter einen möglichst identischen Effekt“?

Zahntechniker versuchen seit Jahrzehnten auf einer Stärke von 1 - 1,5mm den gleichen und bei allen Lichtbedingungen bestehenden Effekt von natürlichen Zähnen mit Keramikmassen zu imitieren.

Wenn wir uns nun vorstellen, dass die Natur sich ein vielfaches mehr an Platz nimmt, wird uns schnell klar, wie überflüssig so manche Diskussionen bezüglich der Zahnfarbe eigentlich sind. Allein der Schmelzanteil eines natürlichen Zahnes hat bereits 1 – 1,5mm und somit das gleiche Volumen wie die Gesamtstärke einer vom Zahntechniker erstellten Zahnkrone.

Allein das jahrelange wissenschaftliche Aufarbeiten von natürlichen Zähnen brachte jedoch gerade den Bereich der Dentalkeramik ein ganz enormes Stück weiter. Unglaublich schöne und naturidentische Ergebnisse werden von vielen Technikern und Zahnärzten in den verschiedensten Ländern unserer Welt erzielt.

Ein hohes Maß an fachspezifischem Wissen ist für jeden Keramiker Voraussetzung, um den gestiegenen Anforderungen der letzten Jahre gerecht zu werden. Begriffe wie: Chroma, Hue, Value, Opaleszens, Fluoreszenz, Irisierend, Spinell, emax, Empress, synthetische Keramik, Aluminiumoxyd, Zirkonoxyd, Lichtbrechungsindex, Lichtleitfähigkeit, usw. gehören in der modernen Zahntechnik in den Wortschatz eines Zahntechnikers. Des Weitern konnten durch eine Vielzahl von Hilfsmitteln und dem hohen technischem Know-how einiger Dentalkeramikmassen-Hersteller in den letzten Jahren immer wieder Verbesserungen erzielt werden, welche die Umsetzung von natürlich wirkenden Zähnen und die Effektivität in der Umsetzung für den Zahntechniker vereinfachten.

Parallel dazu ist oftmals auch der Anspruch von Zahnärzten und Patienten gestiegen, was wiederum dazu führte, dass auch vielmehr Details, selbst bei so genannten Standardversorgungen, abverlangt wurde und wird. Die verschiedenartige Herstellungswege und der Einsatz unterschiedlicher Systeme (CAD/CAM, Presskeramik, etc...) stellen also weiterhin extrem hohe Anforderungen an die zahntechnischen Betriebe.

Zusammengefasst bedeutet es also, dass uns mit den heutigen Keramiksystemen sehr hochwertiges Material zur Verfügung steht. Um damit sehr gute Ergebnisse zu erzielen, müssen wir uns intensiv mit den verschiedenen Systemen auseinandersetzen und deren „Sprache“ verstehen. Die Herstellung von natürlich wirkendem Zahnersatz, gelingt uns insbesondere dann, wenn wir auf die Basis, auf das handwerklich technische Verständnis von Farbe, Form und Funktion zurückgreifen. Dieses Verständnis um die Farbe, Form und Funktion von natürlichen Zähnen verlangt im zweiten Schritt ein überdurchschnittliches handwerkliches Geschick vom einzelnen Zahntechniker ab. Es ist oft notwendig, bis ins kleinste Detail zu gehen und der Gesamtüberblick darf dabei nicht verloren werden.

Mai 18, 2011

TEAMWORK: gemeinsam zum Erfolg

Bereits in einigen Beiträgen hier im Blog wurde über die Bedeutung guter Zusammenarbeit zwischen Zahnmedizin und Zahntechnik berichtet. Auch wurde gelegentlich die Wichtigkeit von emotionalen Anregungen erwähnt.

Das Fachjournal
"teamwork" - Journal for Continuing Dental Education begleitet die Dentalbranche nun schon seit vielen Jahren mit sehr hochkarätigen Beiträgen,

welche zu einem sehr motivierend sind und zum anderen immer wieder die guten Ergebnisse erfolgreicher Zusammenarbeit aufzeigen.

Nun ist "teamwork" auch auf Facebook zu finden und informiert über aktuelle Neuigkeiten und Veranstaltungen.

Hauptthemen: Alterszahnmedizin, Implantologie, ästhetische Zahnheilkunde, Endodontie, konservierende Zahnheilkunde, Prothetik, Funktionsdiagnostik und -therapie, Parodontologie, Prophylaxe, Praxismanagement.

Spezialrubriken: Fokusthema, Fachbeiträge mit online CME-Punkten, Step-by-Step Fachbeiträge, Anwenderberichte, Produktmeldungen, Aktuelles aus der Industrie, Kongressberichte.

"teamwork“ wendet sich an ambitionierte Zahnmediziner und Zahntechniker – an jeden, der als „Allrounder“ mehr wissen und können möchte, als der Durchschnitt.

Gratisheft hier anfordern!
Weitere Informationen direkt bei "teamwork media"

Dental-Keramik: Kunst oder Restauration | 01

Zahntechnische Tätigkeiten werden oft als künstlerische Arbeit bezeichnet, jedoch geht es in der Regel immer um die Umsetzung der Kreativität in restauratives Schaffen.

Ganz klare Parameter müssen eingehalten werden, um natürlich wirkenden Zahnersatz herzustellen und die Beteiligten, - Patient und Zahnarzt - zufrieden zu stellen.

In einer schnelllebigen Zeit wie der heutigen, ist es von großer Bedeutung, sich in den verschiedenen und immer wieder neuartigen Keramiksystemen, relativ schnell zurecht zu finden. Es geht also darum, die Sprache eines solchen Systems zu beherrschen und diese dann evtl. auf andere Systeme umsetzen zu können.



Die Sprache eines Keramiksystems beinhaltet folgendes:

▪ Das Wissen über den Umfang eines Keramiksortiments
▪ Das Verständnis über die Einsatzmöglichkeit einzelner Massen zum Erzielen bestimmter Effekte
▪ Das Verständnis über die Wirkung der Massen untereinander (Schichtaufbau)

Dem ganzen vorangestellt wird natürlich ein gewisses Grundwissen über den Aufbau des natürlichen Zahnes.

Die Schwierigkeit die trotz dieses Wissens dann allein auf den Zahntechniker fällt ist: „Wie erziele ich mit einem völlig anderem Material als natürliche Zahnsubstanz und mit einem völlig anderem Volumen, für den Betrachter einen möglichst identischen Effekt“?

(...wird fortgesetzt)

März 06, 2011

DENTAL-OPTICAL-GUIDE | 02

Bereits in Teil 1 haben wir einiges über die Wahrnehmung von Farben in der Zahntechnik erfahren.

Hier im zweiten Teil geht es nun darum, wie unsere Wahrnehmung von anderen Farben abhängig sein kann. Die Farben in der direkten Umgebung beeinflussen unsere Wahrnehmung in besonderem Maße.

Februar 25, 2011

App zur IDS 2011

Der Cound-down zur IDS 2011 läuft.

Mit der App zur IDS 2011 kann man bereits im voraus planen.
Die passende App findet man direkt auf der website der IDS 2011
oder speziell für das iPhone bei iTunes



 

Februar 20, 2011

Digitale Fotografie in der Zahntechnik

Bereits vorhergehenden Beiträgen wurde die Bedeutung der visuellen Kommunikation angesprochen. Und gerade wenn es um Ästhetik geht, ist die Dentale Fotografie nicht mehr aus dem zahntechnischen Alltag wegzudenken.

Es gibt jedoch auch viele Diskussionen um die Qualität der Dentalen Fotografie und ganz besonders auch darum, welches System das geeignete ist. Für den täglichen Gebrauch haben sich gerade die digitalen Systeme aufgrund des zeitnahen Zugriffs auf die Aufnahmen und die einfache Archivierung etabliert.

In folgendem möchte ich ein digitales System vorstellen. Dies ist lediglich ein Beispiel und soll zur Diskussion und den Austausch unter Kollegen anregen.

Um die Möglichkeit zu haben, möglichst viele Informationen aus den Bilder zu entnehmen, bevorzuge ich immer eine Digitale Spiegelreflexkamera.

Gehäuse:
Canon EOS
Modell:
hier gehen eigentlich alle Modelle ab der 350D aufwärts. Die Abbildung zeigt die EOS 550D, eine semiprofessionelle Kamera.

Um sowohl am Patienten sowie auch Objektaufnahmen im Makrobereich zu erstellen benötigt man ein entsprechendes Objektiv. In der Regel wird ein 100mm Makroobjektiv empfohlen. Die neueren Modelle von Canon bieten hierbei einen sogenannten Verwackelungsschutz.

Objektiv:
Canon EF 100mm f2.8L Macro IS USM

Für die Blitztechnik gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten:
Die Ringblitztechnik wird oft und gerne in der Zahnarztpraxis eingesetzt. Hierbei erhält man eine sehr gleichmäßige Ausleuchtung des Makroausschnittes, den man fotogafieren möchte.
Setzt man sogenannte Lateralblitze ein, hat man alle Möglichkeiten für ein individuelles Ausleuchten in der Hand. Hier können auch tiefe farbliche Strukturen innerhalb de Zahnes dargestellt werden. Verschiedene Belichtungswinkel ermöglichen die natürlichen "lichtoptischen Eigenschaften" der Zähne besser darzustellen.

Ringblitz:
Canon Macro Ring Lite MR-14EX
Lateralblitz:
Macro Twin Lite MT-24EX

Für eine fexibelere Handhabung bietet die Firma Novoflex für beide Blitzsysteme zusätzliche Halter an.


Natürlich bieten auch andere Hersteller wie z.B. Nikon ähnliche Möglichkeiten. Wichtig ist es einfach zu beginnen und Erfahrungen zu sammeln. Der Austausch unter Kollegen hilft einem sehr schnell zu guten Ergebnissen zu kommen. Aber auch die Hilfe durch Fotokurse oder durch den Kauf des Systems bei Fachhändlern kann beim Start sehr hilfreich sein.

"Das Equipment ist sehr wichtig, jedoch werden gute Bilder immer noch von dem Menschen hinter der Kamera gemacht."


Folgende Bilder zeigen Digitale Fotosysteme für die dentale Praxis, welche von der Firma Dental-Photo-Systeme zusammengestellt wurden. Hier bekommt man natürlich auch noch entsprechendes Zubhör und eine Kurzanleitung für die Einstellungen der Kamera. Dies eignet sich besonders für Einsteiger, welche auf eine gute Betreuung Wert legen.


Januar 14, 2011

Die Magie in der Zahntechnik

Auch für uns als Zahntechniker hat das Material eine hohe Bedeutung, um überdurchschnittliche Ergebnisse mit hoher Treffsicherheit stetig zu erzielen. Ein ständiger Wechsel unserer technischen Vorgehensweise oder der Materialwechsel sollte auf das nötigste Maß reduziert werden.

Zwar gibt es auch immer wieder gute neue Produktentwicklungen, jedoch liegt der "maßgebliche Erfolg" oft in der routinemäßigen handwerklichen Umsetzung.

Um zu einer möglichst perfektionierten Umsetzung zu kommen, bedarf es Zeit und Muße sich mit dem Material und der Aufgabenstellung auseinanderzusetzen.

Die Zeit und Ruhe die sich der Bildhauer Michelangelo genommen hat, um sich ein sehr genaues Bild von seinem Werk zu machen, benötigt somit auch der engagierte Zahntechniker. Wollen wir außergewöhnliche Ergebnisse erzielen, sollten wir es wagen außergewöhnliche Wege zu gehen. Die stetige Auseinandersetzung mit Situationsmodellen, die intensive Kommunikation mit Zahnarzt und Patient und Raum für unsere eigenen Gedanken sind die Basis. Skizzen, Wax-up, provisorische Versorgungen, Fotografien, etc..., all diese Schritte helfen uns auf dem Weg zu unserem Meisterwerk.

Durch eine solche Vorgehensweise wird jede unserer Tätigkeit zu einem Teil einer Entstehungsgeschichte. Das tägliche Arbeiten wird mit Gefühlen, mit Emotionen aufgeladen und wir verspüren eine Eigendynamik, eine Art Magie in uns.