z a h n g e s t a l t u n g
ein kleines Thema mit grosser Ausstrahlung
Juli 11, 2012
Juni 14, 2012
Details Of A Moment
Februar 06, 2012
Beauty In Motion
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Das was wir täglich tun,
professionell in Szene gesetzt,
um darzustellen
wir sehr wir es lieben.
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Das was wir täglich tun,
professionell in Szene gesetzt,
um darzustellen
wir sehr wir es lieben.
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Januar 30, 2012
Januar 24, 2012
Exzellente Zahntechnik aus Marseille
ZAHNTECHNIK - INTERAKTIV
Zwei sehr schöne dentale Videos konnte ich von Denis Rizzo einem Zahntechniker aus Marseille/Frankreich auf Youtube finden.
Ein herzliches Dankeschön für diese wunderbaren und qualitativ hochwertigen Aufnahmen!!!
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...und auch ein Dankeschön an SELAH SUE für die wundervolle Musik!
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Zwei sehr schöne dentale Videos konnte ich von Denis Rizzo einem Zahntechniker aus Marseille/Frankreich auf Youtube finden.
Ein herzliches Dankeschön für diese wunderbaren und qualitativ hochwertigen Aufnahmen!!!
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...und auch ein Dankeschön an SELAH SUE für die wundervolle Musik!
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Januar 22, 2012
Dezember 27, 2011
Juni 28, 2011
Dental-Keramik: Kunst oder Restauration | 02
In Teil 1 wurde die Frage gestellt: „Wie erziele ich mit einem völlig anderem Material als natürliche Zahnsubstanz und mit einem völlig anderem Volumen, für den Betrachter einen möglichst identischen Effekt“?
Zahntechniker versuchen seit Jahrzehnten auf einer Stärke von 1 - 1,5mm den gleichen und bei allen Lichtbedingungen bestehenden Effekt von natürlichen Zähnen mit Keramikmassen zu imitieren.
Wenn wir uns nun vorstellen, dass die Natur sich ein vielfaches mehr an Platz nimmt, wird uns schnell klar, wie überflüssig so manche Diskussionen bezüglich der Zahnfarbe eigentlich sind. Allein der Schmelzanteil eines natürlichen Zahnes hat bereits 1 – 1,5mm und somit das gleiche Volumen wie die Gesamtstärke einer vom Zahntechniker erstellten Zahnkrone.
Allein das jahrelange wissenschaftliche Aufarbeiten von natürlichen Zähnen brachte jedoch gerade den Bereich der Dentalkeramik ein ganz enormes Stück weiter. Unglaublich schöne und naturidentische Ergebnisse werden von vielen Technikern und Zahnärzten in den verschiedensten Ländern unserer Welt erzielt.
Ein hohes Maß an fachspezifischem Wissen ist für jeden Keramiker Voraussetzung, um den gestiegenen Anforderungen der letzten Jahre gerecht zu werden. Begriffe wie: Chroma, Hue, Value, Opaleszens, Fluoreszenz, Irisierend, Spinell, emax, Empress, synthetische Keramik, Aluminiumoxyd, Zirkonoxyd, Lichtbrechungsindex, Lichtleitfähigkeit, usw. gehören in der modernen Zahntechnik in den Wortschatz eines Zahntechnikers. Des Weitern konnten durch eine Vielzahl von Hilfsmitteln und dem hohen technischem Know-how einiger Dentalkeramikmassen-Hersteller in den letzten Jahren immer wieder Verbesserungen erzielt werden, welche die Umsetzung von natürlich wirkenden Zähnen und die Effektivität in der Umsetzung für den Zahntechniker vereinfachten.
Parallel dazu ist oftmals auch der Anspruch von Zahnärzten und Patienten gestiegen, was wiederum dazu führte, dass auch vielmehr Details, selbst bei so genannten Standardversorgungen, abverlangt wurde und wird. Die verschiedenartige Herstellungswege und der Einsatz unterschiedlicher Systeme (CAD/CAM, Presskeramik, etc...) stellen also weiterhin extrem hohe Anforderungen an die zahntechnischen Betriebe.
Zusammengefasst bedeutet es also, dass uns mit den heutigen Keramiksystemen sehr hochwertiges Material zur Verfügung steht. Um damit sehr gute Ergebnisse zu erzielen, müssen wir uns intensiv mit den verschiedenen Systemen auseinandersetzen und deren „Sprache“ verstehen. Die Herstellung von natürlich wirkendem Zahnersatz, gelingt uns insbesondere dann, wenn wir auf die Basis, auf das handwerklich technische Verständnis von Farbe, Form und Funktion zurückgreifen. Dieses Verständnis um die Farbe, Form und Funktion von natürlichen Zähnen verlangt im zweiten Schritt ein überdurchschnittliches handwerkliches Geschick vom einzelnen Zahntechniker ab. Es ist oft notwendig, bis ins kleinste Detail zu gehen und der Gesamtüberblick darf dabei nicht verloren werden.
Zahntechniker versuchen seit Jahrzehnten auf einer Stärke von 1 - 1,5mm den gleichen und bei allen Lichtbedingungen bestehenden Effekt von natürlichen Zähnen mit Keramikmassen zu imitieren.
Wenn wir uns nun vorstellen, dass die Natur sich ein vielfaches mehr an Platz nimmt, wird uns schnell klar, wie überflüssig so manche Diskussionen bezüglich der Zahnfarbe eigentlich sind. Allein der Schmelzanteil eines natürlichen Zahnes hat bereits 1 – 1,5mm und somit das gleiche Volumen wie die Gesamtstärke einer vom Zahntechniker erstellten Zahnkrone.
Allein das jahrelange wissenschaftliche Aufarbeiten von natürlichen Zähnen brachte jedoch gerade den Bereich der Dentalkeramik ein ganz enormes Stück weiter. Unglaublich schöne und naturidentische Ergebnisse werden von vielen Technikern und Zahnärzten in den verschiedensten Ländern unserer Welt erzielt.
Ein hohes Maß an fachspezifischem Wissen ist für jeden Keramiker Voraussetzung, um den gestiegenen Anforderungen der letzten Jahre gerecht zu werden. Begriffe wie: Chroma, Hue, Value, Opaleszens, Fluoreszenz, Irisierend, Spinell, emax, Empress, synthetische Keramik, Aluminiumoxyd, Zirkonoxyd, Lichtbrechungsindex, Lichtleitfähigkeit, usw. gehören in der modernen Zahntechnik in den Wortschatz eines Zahntechnikers. Des Weitern konnten durch eine Vielzahl von Hilfsmitteln und dem hohen technischem Know-how einiger Dentalkeramikmassen-Hersteller in den letzten Jahren immer wieder Verbesserungen erzielt werden, welche die Umsetzung von natürlich wirkenden Zähnen und die Effektivität in der Umsetzung für den Zahntechniker vereinfachten.
Parallel dazu ist oftmals auch der Anspruch von Zahnärzten und Patienten gestiegen, was wiederum dazu führte, dass auch vielmehr Details, selbst bei so genannten Standardversorgungen, abverlangt wurde und wird. Die verschiedenartige Herstellungswege und der Einsatz unterschiedlicher Systeme (CAD/CAM, Presskeramik, etc...) stellen also weiterhin extrem hohe Anforderungen an die zahntechnischen Betriebe.
Zusammengefasst bedeutet es also, dass uns mit den heutigen Keramiksystemen sehr hochwertiges Material zur Verfügung steht. Um damit sehr gute Ergebnisse zu erzielen, müssen wir uns intensiv mit den verschiedenen Systemen auseinandersetzen und deren „Sprache“ verstehen. Die Herstellung von natürlich wirkendem Zahnersatz, gelingt uns insbesondere dann, wenn wir auf die Basis, auf das handwerklich technische Verständnis von Farbe, Form und Funktion zurückgreifen. Dieses Verständnis um die Farbe, Form und Funktion von natürlichen Zähnen verlangt im zweiten Schritt ein überdurchschnittliches handwerkliches Geschick vom einzelnen Zahntechniker ab. Es ist oft notwendig, bis ins kleinste Detail zu gehen und der Gesamtüberblick darf dabei nicht verloren werden.
Mai 18, 2011
TEAMWORK: gemeinsam zum Erfolg
Bereits in einigen Beiträgen hier im Blog wurde über die Bedeutung guter Zusammenarbeit zwischen Zahnmedizin und Zahntechnik berichtet. Auch wurde gelegentlich die Wichtigkeit von emotionalen Anregungen erwähnt.
Das Fachjournal
"teamwork" - Journal for Continuing Dental Education begleitet die Dentalbranche nun schon seit vielen Jahren mit sehr hochkarätigen Beiträgen,
welche zu einem sehr motivierend sind und zum anderen immer wieder die guten Ergebnisse erfolgreicher Zusammenarbeit aufzeigen.
Nun ist "teamwork" auch auf Facebook zu finden und informiert über aktuelle Neuigkeiten und Veranstaltungen.
Hauptthemen: Alterszahnmedizin, Implantologie, ästhetische Zahnheilkunde, Endodontie, konservierende Zahnheilkunde, Prothetik, Funktionsdiagnostik und -therapie, Parodontologie, Prophylaxe, Praxismanagement.
Spezialrubriken: Fokusthema, Fachbeiträge mit online CME-Punkten, Step-by-Step Fachbeiträge, Anwenderberichte, Produktmeldungen, Aktuelles aus der Industrie, Kongressberichte.
"teamwork“ wendet sich an ambitionierte Zahnmediziner und Zahntechniker – an jeden, der als „Allrounder“ mehr wissen und können möchte, als der Durchschnitt.
Gratisheft hier anfordern!
Weitere Informationen direkt bei "teamwork media"
Das Fachjournal
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welche zu einem sehr motivierend sind und zum anderen immer wieder die guten Ergebnisse erfolgreicher Zusammenarbeit aufzeigen.Nun ist "teamwork" auch auf Facebook zu finden und informiert über aktuelle Neuigkeiten und Veranstaltungen.
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Spezialrubriken: Fokusthema, Fachbeiträge mit online CME-Punkten, Step-by-Step Fachbeiträge, Anwenderberichte, Produktmeldungen, Aktuelles aus der Industrie, Kongressberichte.
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Dental-Keramik: Kunst oder Restauration | 01
Zahntechnische Tätigkeiten werden oft als künstlerische Arbeit bezeichnet, jedoch geht es in der Regel immer um die Umsetzung der Kreativität in restauratives Schaffen.
Ganz klare Parameter müssen eingehalten werden, um natürlich wirkenden Zahnersatz herzustellen und die Beteiligten, - Patient und Zahnarzt - zufrieden zu stellen.
In einer schnelllebigen Zeit wie der heutigen, ist es von großer Bedeutung, sich in den verschiedenen und immer wieder neuartigen Keramiksystemen, relativ schnell zurecht zu finden. Es geht also darum, die Sprache eines solchen Systems zu beherrschen und diese dann evtl. auf andere Systeme umsetzen zu können.
Die Sprache eines Keramiksystems beinhaltet folgendes:
▪ Das Wissen über den Umfang eines Keramiksortiments
▪ Das Verständnis über die Einsatzmöglichkeit einzelner Massen zum Erzielen bestimmter Effekte
▪ Das Verständnis über die Wirkung der Massen untereinander (Schichtaufbau)
Dem ganzen vorangestellt wird natürlich ein gewisses Grundwissen über den Aufbau des natürlichen Zahnes.
Die Schwierigkeit die trotz dieses Wissens dann allein auf den Zahntechniker fällt ist: „Wie erziele ich mit einem völlig anderem Material als natürliche Zahnsubstanz und mit einem völlig anderem Volumen, für den Betrachter einen möglichst identischen Effekt“?
(...wird fortgesetzt)
Ganz klare Parameter müssen eingehalten werden, um natürlich wirkenden Zahnersatz herzustellen und die Beteiligten, - Patient und Zahnarzt - zufrieden zu stellen.In einer schnelllebigen Zeit wie der heutigen, ist es von großer Bedeutung, sich in den verschiedenen und immer wieder neuartigen Keramiksystemen, relativ schnell zurecht zu finden. Es geht also darum, die Sprache eines solchen Systems zu beherrschen und diese dann evtl. auf andere Systeme umsetzen zu können.
Die Sprache eines Keramiksystems beinhaltet folgendes:
▪ Das Wissen über den Umfang eines Keramiksortiments
▪ Das Verständnis über die Einsatzmöglichkeit einzelner Massen zum Erzielen bestimmter Effekte
▪ Das Verständnis über die Wirkung der Massen untereinander (Schichtaufbau)
Dem ganzen vorangestellt wird natürlich ein gewisses Grundwissen über den Aufbau des natürlichen Zahnes.
Die Schwierigkeit die trotz dieses Wissens dann allein auf den Zahntechniker fällt ist: „Wie erziele ich mit einem völlig anderem Material als natürliche Zahnsubstanz und mit einem völlig anderem Volumen, für den Betrachter einen möglichst identischen Effekt“?
(...wird fortgesetzt)
März 06, 2011
DENTAL-OPTICAL-GUIDE | 02
Bereits in Teil 1 haben wir einiges über die Wahrnehmung von Farben in der Zahntechnik erfahren.
Hier im zweiten Teil geht es nun darum, wie unsere Wahrnehmung von anderen Farben abhängig sein kann. Die Farben in der direkten Umgebung beeinflussen unsere Wahrnehmung in besonderem Maße.
Hier im zweiten Teil geht es nun darum, wie unsere Wahrnehmung von anderen Farben abhängig sein kann. Die Farben in der direkten Umgebung beeinflussen unsere Wahrnehmung in besonderem Maße.
Februar 25, 2011
App zur IDS 2011
Februar 20, 2011
Digitale Fotografie in der Zahntechnik
Bereits vorhergehenden Beiträgen wurde die Bedeutung der visuellen Kommunikation angesprochen. Und gerade wenn es um Ästhetik geht, ist die Dentale Fotografie nicht mehr aus dem zahntechnischen Alltag wegzudenken.
Es gibt jedoch auch viele Diskussionen um die Qualität der Dentalen Fotografie und ganz besonders auch darum, welches System das geeignete ist. Für den täglichen Gebrauch haben sich gerade die digitalen Systeme aufgrund des zeitnahen Zugriffs auf die Aufnahmen und die einfache Archivierung etabliert.
In folgendem möchte ich ein digitales System vorstellen. Dies ist lediglich ein Beispiel und soll zur Diskussion und den Austausch unter Kollegen anregen.
Um die Möglichkeit zu haben, möglichst viele Informationen aus den Bilder zu entnehmen, bevorzuge ich immer eine Digitale Spiegelreflexkamera.
Gehäuse:
Canon EOS
Modell:
hier gehen eigentlich alle Modelle ab der 350D aufwärts. Die Abbildung zeigt die EOS 550D, eine semiprofessionelle Kamera.
Um sowohl am Patienten sowie auch Objektaufnahmen im Makrobereich zu erstellen benötigt man ein entsprechendes Objektiv. In der Regel wird ein 100mm Makroobjektiv empfohlen. Die neueren Modelle von Canon bieten hierbei einen sogenannten Verwackelungsschutz.
Objektiv:
Canon EF 100mm f2.8L Macro IS USM
Für die Blitztechnik gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten:
Die Ringblitztechnik wird oft und gerne in der Zahnarztpraxis eingesetzt. Hierbei erhält man eine sehr gleichmäßige Ausleuchtung des Makroausschnittes, den man fotogafieren möchte.
Setzt man sogenannte Lateralblitze ein, hat man alle Möglichkeiten für ein individuelles Ausleuchten in der Hand. Hier können auch tiefe farbliche Strukturen innerhalb de Zahnes dargestellt werden. Verschiedene Belichtungswinkel ermöglichen die natürlichen "lichtoptischen Eigenschaften" der Zähne besser darzustellen.
Ringblitz:
Canon Macro Ring Lite MR-14EX
Lateralblitz:
Macro Twin Lite MT-24EX
Für eine fexibelere Handhabung bietet die Firma Novoflex für beide Blitzsysteme zusätzliche Halter an.
Natürlich bieten auch andere Hersteller wie z.B. Nikon ähnliche Möglichkeiten. Wichtig ist es einfach zu beginnen und Erfahrungen zu sammeln. Der Austausch unter Kollegen hilft einem sehr schnell zu guten Ergebnissen zu kommen. Aber auch die Hilfe durch Fotokurse oder durch den Kauf des Systems bei Fachhändlern kann beim Start sehr hilfreich sein.
"Das Equipment ist sehr wichtig, jedoch werden gute Bilder immer noch von dem Menschen hinter der Kamera gemacht."
Folgende Bilder zeigen Digitale Fotosysteme für die dentale Praxis, welche von der Firma Dental-Photo-Systeme zusammengestellt wurden. Hier bekommt man natürlich auch noch entsprechendes Zubhör und eine Kurzanleitung für die Einstellungen der Kamera. Dies eignet sich besonders für Einsteiger, welche auf eine gute Betreuung Wert legen.

Es gibt jedoch auch viele Diskussionen um die Qualität der Dentalen Fotografie und ganz besonders auch darum, welches System das geeignete ist. Für den täglichen Gebrauch haben sich gerade die digitalen Systeme aufgrund des zeitnahen Zugriffs auf die Aufnahmen und die einfache Archivierung etabliert.In folgendem möchte ich ein digitales System vorstellen. Dies ist lediglich ein Beispiel und soll zur Diskussion und den Austausch unter Kollegen anregen.
Um die Möglichkeit zu haben, möglichst viele Informationen aus den Bilder zu entnehmen, bevorzuge ich immer eine Digitale Spiegelreflexkamera.
Gehäuse:
Canon EOS
Modell:
hier gehen eigentlich alle Modelle ab der 350D aufwärts. Die Abbildung zeigt die EOS 550D, eine semiprofessionelle Kamera.
Um sowohl am Patienten sowie auch Objektaufnahmen im Makrobereich zu erstellen benötigt man ein entsprechendes Objektiv. In der Regel wird ein 100mm Makroobjektiv empfohlen. Die neueren Modelle von Canon bieten hierbei einen sogenannten Verwackelungsschutz.
Objektiv:
Canon EF 100mm f2.8L Macro IS USM
Für die Blitztechnik gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten:
Die Ringblitztechnik wird oft und gerne in der Zahnarztpraxis eingesetzt. Hierbei erhält man eine sehr gleichmäßige Ausleuchtung des Makroausschnittes, den man fotogafieren möchte.
Setzt man sogenannte Lateralblitze ein, hat man alle Möglichkeiten für ein individuelles Ausleuchten in der Hand. Hier können auch tiefe farbliche Strukturen innerhalb de Zahnes dargestellt werden. Verschiedene Belichtungswinkel ermöglichen die natürlichen "lichtoptischen Eigenschaften" der Zähne besser darzustellen.
Ringblitz:
Canon Macro Ring Lite MR-14EX
Lateralblitz:
Macro Twin Lite MT-24EX
Für eine fexibelere Handhabung bietet die Firma Novoflex für beide Blitzsysteme zusätzliche Halter an.
Natürlich bieten auch andere Hersteller wie z.B. Nikon ähnliche Möglichkeiten. Wichtig ist es einfach zu beginnen und Erfahrungen zu sammeln. Der Austausch unter Kollegen hilft einem sehr schnell zu guten Ergebnissen zu kommen. Aber auch die Hilfe durch Fotokurse oder durch den Kauf des Systems bei Fachhändlern kann beim Start sehr hilfreich sein.
"Das Equipment ist sehr wichtig, jedoch werden gute Bilder immer noch von dem Menschen hinter der Kamera gemacht."
Folgende Bilder zeigen Digitale Fotosysteme für die dentale Praxis, welche von der Firma Dental-Photo-Systeme zusammengestellt wurden. Hier bekommt man natürlich auch noch entsprechendes Zubhör und eine Kurzanleitung für die Einstellungen der Kamera. Dies eignet sich besonders für Einsteiger, welche auf eine gute Betreuung Wert legen.

Januar 28, 2011
Januar 16, 2011
Oral Design Symposium | London 2011
6. Mai bis 08. Mai 2011
Mehr Informationen über das Oral Design Symposium 2011 finden Sie unter:
www.oraldesignsymposium.com
Mehr Informationen über das Oral Design Symposium 2011 finden Sie unter:
www.oraldesignsymposium.com
Januar 14, 2011
Die Magie in der Zahntechnik
Auch für uns als Zahntechniker hat das Material eine hohe Bedeutung, um überdurchschnittliche Ergebnisse mit hoher Treffsicherheit stetig zu erzielen. Ein ständiger Wechsel unserer technischen Vorgehensweise oder der Materialwechsel sollte auf das nötigste Maß reduziert werden.
Zwar gibt es auch immer wieder gute neue Produktentwicklungen, jedoch liegt der "maßgebliche Erfolg" oft in der routinemäßigen handwerklichen Umsetzung.
Um zu einer möglichst perfektionierten Umsetzung zu kommen, bedarf es Zeit und Muße sich mit dem Material und der Aufgabenstellung auseinanderzusetzen.
Die Zeit und Ruhe die sich der Bildhauer Michelangelo genommen hat, um sich ein sehr genaues Bild von seinem Werk zu machen, benötigt somit auch der engagierte Zahntechniker. Wollen wir außergewöhnliche Ergebnisse erzielen, sollten wir es wagen außergewöhnliche Wege zu gehen. Die stetige Auseinandersetzung mit Situationsmodellen, die intensive Kommunikation mit Zahnarzt und Patient und Raum für unsere eigenen Gedanken sind die Basis. Skizzen, Wax-up, provisorische Versorgungen, Fotografien, etc..., all diese Schritte helfen uns auf dem Weg zu unserem Meisterwerk.
Durch eine solche Vorgehensweise wird jede unserer Tätigkeit zu einem Teil einer Entstehungsgeschichte. Das tägliche Arbeiten wird mit Gefühlen, mit Emotionen aufgeladen und wir verspüren eine Eigendynamik, eine Art Magie in uns.
Zwar gibt es auch immer wieder gute neue Produktentwicklungen, jedoch liegt der "maßgebliche Erfolg" oft in der routinemäßigen handwerklichen Umsetzung. Um zu einer möglichst perfektionierten Umsetzung zu kommen, bedarf es Zeit und Muße sich mit dem Material und der Aufgabenstellung auseinanderzusetzen.
Die Zeit und Ruhe die sich der Bildhauer Michelangelo genommen hat, um sich ein sehr genaues Bild von seinem Werk zu machen, benötigt somit auch der engagierte Zahntechniker. Wollen wir außergewöhnliche Ergebnisse erzielen, sollten wir es wagen außergewöhnliche Wege zu gehen. Die stetige Auseinandersetzung mit Situationsmodellen, die intensive Kommunikation mit Zahnarzt und Patient und Raum für unsere eigenen Gedanken sind die Basis. Skizzen, Wax-up, provisorische Versorgungen, Fotografien, etc..., all diese Schritte helfen uns auf dem Weg zu unserem Meisterwerk.
Durch eine solche Vorgehensweise wird jede unserer Tätigkeit zu einem Teil einer Entstehungsgeschichte. Das tägliche Arbeiten wird mit Gefühlen, mit Emotionen aufgeladen und wir verspüren eine Eigendynamik, eine Art Magie in uns.
Dezember 16, 2010
Voraussetzungen für das Besondere
Die Kunst [in] der Zahntechnik | Teil 3
Betrachten wir die Arbeitsweise von Michelangelo, wird uns ersichtlich, wie wichtig unsere Vorstellungskraft und unsere Gedanken sind. Desto präziser wir uns gedanklich mit dem gewünschten Ergebnis auseinandersetzen, desto höher die Wahrscheinlichkeit, das wir es erreichen können.
Oder der Rückschluss den wir daraus ziehen können heißt, dass wir nur das erstellen können, was zuvor als Idee in uns steckt.
"Die Verknüpfung dessen was wir erreichen möchten mit den Möglichkeiten die uns zur Verfügung stehen, sorgt für das Endergebnis".
Michelangelo hatte also nach mehrmonatiger Denkarbeit ein klares Bild von dem was er erschaffen wollte. Aber er hatte auch die Herausforderung, diesen David aus einem Marmorblock herauszuschlagen, welcher im ersten Eindruck unvollkommen war.
Er erkannte frühzeitig jene Problematik und setzte all seine Energie und Fähigkeiten ein und konnte so den scheinbaren Mangel des Marmorblocks zu seinem Vorteil nutzten.
Des Weiteren war für ihn sehr wichtig, einen Marmor von bester Qualität zur Verfügung zu haben und zwar feinster weißer Carrara-Marmor aus den Apunischen Alpen. Dieser Anspruch war ein absolutes muss ohne welchen er seine Tätigkeit nicht aufgenommen hätte.
Betrachten wir die Arbeitsweise von Michelangelo, wird uns ersichtlich, wie wichtig unsere Vorstellungskraft und unsere Gedanken sind. Desto präziser wir uns gedanklich mit dem gewünschten Ergebnis auseinandersetzen, desto höher die Wahrscheinlichkeit, das wir es erreichen können.
Oder der Rückschluss den wir daraus ziehen können heißt, dass wir nur das erstellen können, was zuvor als Idee in uns steckt.
"Die Verknüpfung dessen was wir erreichen möchten mit den Möglichkeiten die uns zur Verfügung stehen, sorgt für das Endergebnis".
Michelangelo hatte also nach mehrmonatiger Denkarbeit ein klares Bild von dem was er erschaffen wollte. Aber er hatte auch die Herausforderung, diesen David aus einem Marmorblock herauszuschlagen, welcher im ersten Eindruck unvollkommen war.
Er erkannte frühzeitig jene Problematik und setzte all seine Energie und Fähigkeiten ein und konnte so den scheinbaren Mangel des Marmorblocks zu seinem Vorteil nutzten.
Des Weiteren war für ihn sehr wichtig, einen Marmor von bester Qualität zur Verfügung zu haben und zwar feinster weißer Carrara-Marmor aus den Apunischen Alpen. Dieser Anspruch war ein absolutes muss ohne welchen er seine Tätigkeit nicht aufgenommen hätte.
Dezember 03, 2010
Vom Handwerk zum Beruf
Die Kunst [in] der Zahntechnik | Teil 2
Eine Idee wird zur Vision und die Verwirklichung wird oftmals nur durch nahezu besessenhaftes Arbeiten erreicht.
Der Mensch selbst, nimmt dieses „Besessen sein“ jedoch meist gar nicht bewusst wahr. Durch die starke Konzentration verliert er sich in Zeit und Raum.
Viele Aufgaben die Michelangelo gestellt wurden, haben die Ausdruckskraft und die Reife nur durch seine philosophische Betrachtungsweise bereits während der Konzeptionsphase erreicht. Mehrere Monate verbrachte Michelangelo damit, sich selbst und mit seinem geistigen Bild von David auseinanderzusetzen. Er musste "in sich selbst fühlen", wie dieser David auszusehen hat, oder sogar wie sich David in Michelangelos Darstellung gefühlt haben muss.
Es ging nicht darum nur eine Skulptur zu schaffen, denn der Körper Davids sollte nach seiner Ansicht im tieferen Sinne etwas ausdrücken. Es ging ihm darum die ganze Schönheit, die Poesie, das Geheimnis und die Dramatik des männlichen Körpers darzustellen. Erst nachdem Michelangelo ein klares Bild von der Ausdruckskraft seines zu entstehenden Werkes hatte, bekamen seine Zeichnungen Überzeugungskraft. Dann versuchte er die gewonnenen Erkenntnisse Stück für Stück in Ton umzusetzen, um letztendlich nach monatelanger Entwicklung mit der Arbeit am Marmor beginnen zu können.
Eine Idee wird zur Vision und die Verwirklichung wird oftmals nur durch nahezu besessenhaftes Arbeiten erreicht.
Der Mensch selbst, nimmt dieses „Besessen sein“ jedoch meist gar nicht bewusst wahr. Durch die starke Konzentration verliert er sich in Zeit und Raum. Viele Aufgaben die Michelangelo gestellt wurden, haben die Ausdruckskraft und die Reife nur durch seine philosophische Betrachtungsweise bereits während der Konzeptionsphase erreicht. Mehrere Monate verbrachte Michelangelo damit, sich selbst und mit seinem geistigen Bild von David auseinanderzusetzen. Er musste "in sich selbst fühlen", wie dieser David auszusehen hat, oder sogar wie sich David in Michelangelos Darstellung gefühlt haben muss.
Es ging nicht darum nur eine Skulptur zu schaffen, denn der Körper Davids sollte nach seiner Ansicht im tieferen Sinne etwas ausdrücken. Es ging ihm darum die ganze Schönheit, die Poesie, das Geheimnis und die Dramatik des männlichen Körpers darzustellen. Erst nachdem Michelangelo ein klares Bild von der Ausdruckskraft seines zu entstehenden Werkes hatte, bekamen seine Zeichnungen Überzeugungskraft. Dann versuchte er die gewonnenen Erkenntnisse Stück für Stück in Ton umzusetzen, um letztendlich nach monatelanger Entwicklung mit der Arbeit am Marmor beginnen zu können.
November 24, 2010
Die Kunst [in] der Zahntechnik
Nun wurde schon einiges über Farbe und Form bei der Zahngestaltung erzählt. An dieser Stelle gehen wir jedoch nochmals zurück in einen anderen Bereich. Der Bildhauer und Maler Michelangelo Buonarroti (1475-1564) hat seine Menschen aus weißem Marmor geschlagen und sie sprühen förmlich vor Lebendigkeit. Wo liegt das Geheimnis in seinem einzigartigem „Schaffen“?
Ja – er war ein begnadeter Künstler, aber auch dahinter steckt eine Geschichte, ein Leben. Schauen wir uns als Beispiel die Entstehung des „David“ an und versuchen dabei einfach die parallelen zu unserem täglichen Schaffen in der Zahntechnik mitschwingen zu lassen. Wir erkennen dabei sehr schnell, dass die dazwischen liegende Zeitspanne von über 500 Jahren viele Veränderungen hervorgebracht hat, doch andererseits haben sich viele Dinge eben nicht verändert und sind somit heute noch gültig.
Es gab damals schon das Problem, immer wieder neue Auftraggeber zu finden um das Einkommen sicherzustellen.
Eine zweite Eigenschaft ist die Konkurrenzsituation. Auch bereits vor 500 Jahren war es wichtig sich am Markt zu etablieren. Es galt also auch für Michelangelo, seine Einzigartigkeit und somit den Nutzen den er seinen Kunden (Auftraggebern) bringt darzustellen.
Die Motivation etwas Außergewöhnliches zu erschaffen, entspringt aus dem tiefen Inneren des Menschen selbst. Die verschiedenartigsten Lebensgeschichten weit überdurchschnittlich erfolgreicher Menschen zeigen auf, dass immer ein höhergestellter Sinn (z.B. der Menschheit dienen, ein Lebenswerk schaffen, etc...) ein großer Motivationsfaktor ist.
(...wird fortgesetzt)
Ja – er war ein begnadeter Künstler, aber auch dahinter steckt eine Geschichte, ein Leben. Schauen wir uns als Beispiel die Entstehung des „David“ an und versuchen dabei einfach die parallelen zu unserem täglichen Schaffen in der Zahntechnik mitschwingen zu lassen. Wir erkennen dabei sehr schnell, dass die dazwischen liegende Zeitspanne von über 500 Jahren viele Veränderungen hervorgebracht hat, doch andererseits haben sich viele Dinge eben nicht verändert und sind somit heute noch gültig.
Es gab damals schon das Problem, immer wieder neue Auftraggeber zu finden um das Einkommen sicherzustellen. Eine zweite Eigenschaft ist die Konkurrenzsituation. Auch bereits vor 500 Jahren war es wichtig sich am Markt zu etablieren. Es galt also auch für Michelangelo, seine Einzigartigkeit und somit den Nutzen den er seinen Kunden (Auftraggebern) bringt darzustellen.
Die Motivation etwas Außergewöhnliches zu erschaffen, entspringt aus dem tiefen Inneren des Menschen selbst. Die verschiedenartigsten Lebensgeschichten weit überdurchschnittlich erfolgreicher Menschen zeigen auf, dass immer ein höhergestellter Sinn (z.B. der Menschheit dienen, ein Lebenswerk schaffen, etc...) ein großer Motivationsfaktor ist.
(...wird fortgesetzt)
November 19, 2010
Zahnformen und ihre Individualität | Teil 3
Geht es beim einzelnen Zahn darum, eine möglichst gute Kopie zu erreichen, so wird es bei größeren Rekonstruktionen schon etwas schwieriger, denn auch hier wird ein Vorbild (eine Idee, eine Skizze) benötigt, um einen funktionell ästhetischen Zahnersatz zu erstellen.
Zusätzlich zu den Fähigkeiten die wir nur über mehrere Jahre intensiven Arbeitens an uns selbst erreichen, ist auch das persönliche Wachstum wichtig. Und auch dieses braucht seine Zeit.
Jeder muss erst erfahren und spüren welche Rolle in seinem Leben die Richtige ist.
„Der Mensch muss mit sich selbst erst ein wenig fertig werden“!
Und mit einer gewissen Portion Reife, ist oftmals das Quantum an Einfühlungsvermögen vorhanden, um gerade bei großen, umfangreichen Restaurationen „zwischen den Zeilen“ zu arbeiten.
Zusätzlich zu den Fähigkeiten die wir nur über mehrere Jahre intensiven Arbeitens an uns selbst erreichen, ist auch das persönliche Wachstum wichtig. Und auch dieses braucht seine Zeit. Jeder muss erst erfahren und spüren welche Rolle in seinem Leben die Richtige ist.
„Der Mensch muss mit sich selbst erst ein wenig fertig werden“!
Und mit einer gewissen Portion Reife, ist oftmals das Quantum an Einfühlungsvermögen vorhanden, um gerade bei großen, umfangreichen Restaurationen „zwischen den Zeilen“ zu arbeiten.
November 17, 2010
Zahnformen und ihre Individualität | Teil 2
Pablo Picasso schafft es oft mit nahezu nur einer fortlaufenden Linie eine glasklare Aussage zu treffen.
Auch weitere Künstler wie Egon Schiele, Wassily Kandinsky oder Juan Miro schaffen es durch die klare, gezielte und reduzierte Einsetzung der Formen einen einzigartigen Ausdruck in ihr kreatives Schaffen zu bringen. Ob in der Kunst oder auch in der Architektur oder anderen gestalterischen Berufen, meist beginnt alles mit einer Skizze.
Diese Skizzen sind meist von immenser Aussagekraft und prägnantem Inhalt. Für uns als Zahntechniker sollte diese Vorgehensweise inspirierend sein und uns verdeutlichen wie wichtig der systematische Aufbau ist.
Eine Skizze, ein „Wax-up“ oder andere Vorgehensweisen geben uns ein klares Bild von dem was wir erreichen wollen oder dienen zum Wachsen einer Idee. Wesentlichen Grundparameter werden uns aufgezeigt.
Auch weitere Künstler wie Egon Schiele, Wassily Kandinsky oder Juan Miro schaffen es durch die klare, gezielte und reduzierte Einsetzung der Formen einen einzigartigen Ausdruck in ihr kreatives Schaffen zu bringen. Ob in der Kunst oder auch in der Architektur oder anderen gestalterischen Berufen, meist beginnt alles mit einer Skizze.
Diese Skizzen sind meist von immenser Aussagekraft und prägnantem Inhalt. Für uns als Zahntechniker sollte diese Vorgehensweise inspirierend sein und uns verdeutlichen wie wichtig der systematische Aufbau ist.
Eine Skizze, ein „Wax-up“ oder andere Vorgehensweisen geben uns ein klares Bild von dem was wir erreichen wollen oder dienen zum Wachsen einer Idee. Wesentlichen Grundparameter werden uns aufgezeigt.
November 03, 2010
Zahnformen und ihre Individualität
Durch die Wechselwirkung von konkaven und konvexen Flächen und den daraus entstehenden Fissuren und Leisten bekommt jeder Zahn sein einzigartiges Erscheinungsbild. Dieses wird dann auch noch untermalt durch die Oberflächenstruktur / -textur, welche für das Lichtreflektionsverhalten und somit auch für die optische Wirkung verantwortlich ist. Ganz entscheidend für die Wirkung einer Zahnform ist auch die relative (sichtbare) Zahnlänge, welche durch den Gingivaverlauf beeinflusst wird. Das gesunde, vitale Aussehen der Gingiva trägt in starkem Masse zu einer natürlichen und ästhetischen Ausstrahlung der Rekonstruktionen bei.
Zahnformen werden rekonstruiert durch die Studie von Nachbarzähnen, Gegenzähne und Situationsmodelle. Nur das direkte Kopieren des natürlichen Vorbilds, gibt uns die Möglichkeit dem Original sehr nahe zu kommen.
Als Basis für jegliches Kopieren ist das Erkennen der Grundform der erste Schritt. Bei der Nachgestaltung der Grundform spielen die Proportionen der einzelnen Segmente untereinander eine große und wichtige Rolle. Gerade bei den zahntechnischen Arbeiten, welche uns aufgrund geringen Platzbedarfs in der Gestaltung oft sehr stark einschränken, ist das Darstellen dieser Grundform von großer Bedeutung.
Auch in vielen anderen Bereichen des Lebens, sehen wir, wie das reduzieren auf das Wesentliche eine enorme Wirkung und Ausstrahlung in sich birgt. Aus dem Wohndesign kennen wir z.B. „Pur Style“ und viele weitere gute Beispiele finden wir auch in der Kunst.
(...wird fortgesetzt)
Zahnformen werden rekonstruiert durch die Studie von Nachbarzähnen, Gegenzähne und Situationsmodelle. Nur das direkte Kopieren des natürlichen Vorbilds, gibt uns die Möglichkeit dem Original sehr nahe zu kommen. Als Basis für jegliches Kopieren ist das Erkennen der Grundform der erste Schritt. Bei der Nachgestaltung der Grundform spielen die Proportionen der einzelnen Segmente untereinander eine große und wichtige Rolle. Gerade bei den zahntechnischen Arbeiten, welche uns aufgrund geringen Platzbedarfs in der Gestaltung oft sehr stark einschränken, ist das Darstellen dieser Grundform von großer Bedeutung.
Auch in vielen anderen Bereichen des Lebens, sehen wir, wie das reduzieren auf das Wesentliche eine enorme Wirkung und Ausstrahlung in sich birgt. Aus dem Wohndesign kennen wir z.B. „Pur Style“ und viele weitere gute Beispiele finden wir auch in der Kunst.
(...wird fortgesetzt)
Oktober 19, 2010
Die Zahnform ...und ihre funktionelle Bedeutung
Betrachten wir die unerschöpfliche Formenvielfalt, welche uns die Natur offenbart, so erkennen wir beim genauen Untersuchen, das sehr oft aus der Form funktionelle Gesichtspunkte (Gegebenheiten) abzuleiten sind. Besser ausgedrückt bedeutet das: „Die Form ergibt sich aus der Funktion“ (*form follows function*).
Für die Zahntechnik bedeutet diese Aussage, dass der einzelne Zahn geprägt ist von seiner individuellen Form und diese ergibt sich u.a. aus den funktionellen Anforderungen die an ihn gestellt werden.
Oftmals beobachtet man das die Funktion der Zähne sehr reduziert, dass heißt eingeschränkt auf die Zerkleinerung von Nahrung gesehen wird. Sicherlich ist dieses eine Hauptaufgabe der Zähne, jedoch wissen wir auch von der Komplexität des menschlichen Körpers und dem Ineinandergreifen verschiedener Systeme.
Um einige Beispiel von weiteren Aufgaben zu nennen, möchte ich an dieser Stelle einfach an die Phonetik (Lautbildung) und an die Ästhetik (Stützung der Mundpartie und der Gesamtausstrahlung des Gesichtes beim Lachen, Sprechen, etc...) erinnern. Und nicht zuletzt gibt es ein großes Fachgebiet, welches uns aufzeigt, dass sogar unsere Körperhaltung und die damit verbundenen Muskelgruppen in naher Verbindung mit der Funktion unserer Zähne stehen.
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